
Verantwortung lernen. Respekt leben.
Zukunft gestalten.
Schul- und Jugendworkshops zu Männlichkeitsbildern, emotionaler Kompetenz, Grenzen,
Konsens, Sexismus,
Verantwortung und Zivilcourage.
Jungen und junge Männer wachsen heute in einem Spannungsfeld aus Leistungsdruck, sozialen Medien, Rollenbildern und widersprüchlichen Erwartungen auf. Viele haben kaum Räume, um offen über Gefühle, Unsicherheiten, Grenzen, Respekt oder Beziehung zu sprechen – ohne Angst vor Abwertung oder Gruppendruck.
Meine Workshops setzen hier präventiv an. Sie schaffen einen geschützten, klaren und dialogischen Raum, in dem Jungen lernen, Verantwortung für ihr Denken, Sprechen und Handeln zu übernehmen. Ziel ist die Stärkung emotionaler Kompetenz, die Sensibilisierung für Grenzachtung sowie die Förderung eines respektvollen, gleichwertigen Miteinanders.
Die Angebote richten sich an Schulen, sowie an die Schulsozialarbeit und Jugendhilfe und sind altersgerecht, praxisnah und ohne Beschämung konzipiert.
Warum diese Präventionsarbeit wichtig ist

Stärkung von Respekt, Verantwortung und emotionaler Kompetenz.
Jungen wachsen heute in einer Welt auf, in der Leistungsdruck, soziale Medien, Gruppenerwartungen und starre Rollenbilder früh auf ihre Identitätsentwicklung einwirken. Viele lernen früh, Erwartungen zu erfüllen – aber kaum, mit Unsicherheit, Zurückweisung, Wut oder Verletzlichkeit gesund umzugehen.
Genau hier setzt diese Präventionsarbeit an. Die Workshops schaffen einen geschützten Raum, in dem Jungen lernen, eigene Gefühle einzuordnen, Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen, Grenzen zu respektieren und andere Menschen gleichwertig zu behandeln.
Ziel ist nicht Belehrung, sondern Reflexion, Stärkung und Orientierung. Die Teilnehmenden entwickeln soziale Kompetenz, Empathie und Zivilcourage – Fähigkeiten, die sie im schulischen Alltag, in Beziehungen und im späteren Berufsleben dringend brauchen.
Die Inhalte werden altersgerecht, praxisnah und ohne Beschämung vermittelt. Jede Gruppe wird individuell betrachtet, sodass auf unterschiedliche Bedürfnisse, Dynamiken und Fragestellungen eingegangen werden kann.
Meine Präventions-Module – flexibel kombinierbar
Die Schul- und Jugendworkshops sind in 12 eigenständige Module gegliedert. Jedes Modul behandelt ein zentrales Thema rund um Respekt, Verantwortung, emotionale Kompetenz, Beziehungen und Gleichwertigkeit.
Die Module sind frei kombinierbar und können individuell auf den Bedarf einer Klasse, eines Projekttags oder einer Projektwoche abgestimmt werden. So entstehen maßgeschneiderte Präventionsprojekte statt starrer Standardprogramme.
In allen Modulen sind passende Materialien enthalten – darunter Infomaterialien, Sticker sowie bei geeigneten Modulen strukturierte Gruppenarbeitsmaterialien für die praktische Vertiefung.
Männlichkeitsbilder
& Rollenklischees
Was bedeutet es heute, „ein Mann“ zu sein – und wer bestimmt das eigentlich?
In diesem Modul schauen wir auf Erwartungen aus Familie, Schule, Medien und Social Media und fragen, welche davon hilfreich sind und welche eher Druck machen. Ziel ist ein ehrlicher, entlastender Blick auf Männlichkeitsbilder, der mehr Freiheit statt Enge schafft.
Gefühle, Wut &
innere Unsicherheit
Viele Jungen lernen, dass Wut eines der wenigen Gefühle ist, die sie bei negativen Emotionen nach außen zeigen dürfen.
In diesem Modul geht es darum, Emotionen zu erkennen, zu benennen und mit ihnen umzugehen, ohne andere oder sich selbst zu verletzen. Wir sprechen darüber, was hinter Wut, Rückzug oder Härte stecken kann und wie man mit innerer Unsicherheit konstruktiv umgeht.
Selbstwert &
innere Stärke
Bin ich nur etwas wert, wenn ich Leistung bringe, stark wirke oder „mithalten“ kann?
Dieses Modul lädt dazu ein, Selbstwert jenseits von Noten, Körperbild, Geld oder Status zu entdecken. Die Teilnehmenden reflektieren, was ihnen wirklich wichtig ist, und entwickeln Strategien, um stabiler mit Vergleichen, Kritik und eigenen Fehlern umzugehen.
Grenzen, Konsens
& Verantwortung
Wo beginnt die Grenze eines anderen Menschen – und was bedeutet es konkret, diese zu respektieren?
In diesem Modul geht es um körperliche, emotionale und digitale Grenzen, um Einvernehmlichkeit und um Verantwortung für das eigene Handeln. Wir besprechen, wie Zustimmung aussieht (und wie nicht) und warum „Ich wollte das nicht so“ keine Entschuldigung ist, wenn Grenzen verletzt werden.
Sprache, Respekt
& Abwertung
„War doch nur Spaß“ – aber für wen?
Dieses Modul zeigt, welche Wirkung Sprüche, Beleidigungen, Slurs und „Witze“ im Alltag und online haben können. Die Teilnehmenden reflektieren ihr eigenes Sprachverhalten, erkennen abwertende Muster und entwickeln Alternativen, wie man deutlich sein kann, ohne andere kleinzumachen oder auszugrenzen.
Sexismus & Gendergerechtigkeit
Was bedeutet Geschlechtergerechtigkeit im Alltag – und was hat das mit mir zu tun?
In diesem Modul geht es um sichtbare und unsichtbare Formen von Sexismus, um Rollenverteilung, doppelte Standards und Machtverhältnisse. Die Jugendlichen lernen, Ungleichbehandlung zu erkennen, eigene Anteile zu reflektieren und zu verstehen, wie sie zu mehr Fairness und Gleichwertigkeit beitragen können.
Freundschaft & Gruppendruck
Warum machen Menschen bei Dingen mit, obwohl es sich weder gut noch richtig anfühlt?
Die Teilnehmenden setzen sich damit auseinander wie sich gesunde Freundschaften anfühlen und lernen zu erkennen ab wann „Dabei sein“ auf Kosten von Beziehungen oder eigener Werte geht.
Konflikte, Kränkung
& Gewalt
Konflikte gehören zum Alltag – die Frage ist, wie wir damit umgehen.
In diesem Modul schauen wir auf Provokation, Kränkungen, Eskalationsstufen und den Weg von Streit hin zu verbaler oder körperlicher Gewalt. Die Jugendlichen erarbeiten Handlungsoptionen, wie sie aussteigen, deeskalieren oder Hilfe holen können, ohne das Gesicht zu verlieren.
Beziehungen, Nähe
& Verantwortung
Was macht eine respektvolle Beziehung aus – und welche Verantwortung trage ich darin?
Dieses Modul behandelt Erwartungen, Kommunikation, Eifersucht, Grenzen und emotionale Verantwortung in Beziehungen. Die Teilnehmenden reflektieren, was sie sich wünschen, was sie geben können und wo es wichtig ist, „Stopp“ zu sagen – bei sich selbst und bei anderen.
Digitale Räume,
Pornos & Realität
Wie prägen Social Media, Pornografie und Online-Kommunikation unser Bild von Körpern, Nähe, Sex und Beziehungen?
In diesem Modul wird altersgerecht und ohne Bloßstellung darüber gesprochen, welche Bilder und Erwartungen online entstehen, wo sie von der Realität abweichen und wie man sich selbst in digitalen Räumen schützen kann. Ziel ist mehr Klarheit, Selbstbestimmung und kritische Medienkompetenz.
Allyship
& Zivilcourage
Nicht wegsehen, wenn andere abgewertet, bedroht oder ausgegrenzt werden – aber wie geht das, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen?
In diesem Modul geht es um Zivilcourage im Rahmen des Möglichen, um sichere Interventionen, Unterstützung im Hintergrund und darum, wie man Verbündeter für Betroffene sein kann. Die Teilnehmenden entwickeln konkrete Strategien, wie sie im Alltag Haltung zeigen können.
Zukunftsbilder & Verantwortung
Welche Art von Mann möchte ich später sein – in Beziehungen, Familie, Freundschaften, Arbeit?
Dieses Modul lädt dazu ein, Zukunftsbilder zu entwerfen, die auf Gleichwertigkeit, geteilter Verantwortung und echter Nähe beruhen. Die Jugendlichen denken darüber nach, welche Rolle Care-Arbeit, Elternschaft und Partnerschaft spielen könnten – und welche Werte sie darin leben wollen.
Jetzt Kontakt aufnehmen
Sind Sie an meinen Schul- und Jugendprojekten interessiert? Kontaktieren Sie mich direkt über das Kontakt-Formular, um weitere Informationen zu erhalten oder um einen Workshop zu buchen. Ich freue mich darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten!